Von der Logopädie, zur Lerntherapie, zur Entspannung

Na, waren Sie überrascht, als Sie unsere Homepage besucht haben und neben der Logopädie auch Angebote zur Lerntherapie und Entspannung gefunden haben?


Dann ist dieser Beitrag genau das Richtige für Sie!

Mein Name ist Lisa Stahn und ich bin die Inhaberin von Sprachsonne, Praxis für Logopädie und Lerntherapie.


Wenn ich Menschen erzähle, dass ich Logopädin bin, dann merke ich schnell, wie wenig die Menschen darüber wissen.


Manche fragen mich, ob ich, „das mit den Füßen mache“. Andere meinen „Ah, das sind die mit den stotternden und lispelnden Kindern.“. Wieder andere sehen mich mit großen Fragezeichen in den Augen an.


Zunächst einmal muss man wissen:

Logopäden machen viel mehr, als nur „Kinder therapieren“.

Der, vom griechischen abstammende, Begriff „Logopädie“ bedeutet wörtlich übersetzt so viel

wie „Sprecherziehung“ und wurde 1913 das erste Mal verwendet.

1924 wurde er durch den Wiener Mediziner Emil Fröschels für die medizinische Sprachheilkunde eingeführt.

1977 erst, wurde eine Ausbildungs- und Prüfordnung eingeführt.

Seit dem 01. Oktober 1980 regelt das Gesetz über den Beruf des Logopäden, das Handeln unserer Berufsgruppe.


War die Logopädie zunächst auf die Kernfelder Stimme, Sprechen und Sprache begrenzt, konnte über die Jahre ein deutlicher Zuwachs der Tätigkeitsfelder beobachtet werden.


Mittlerweile umfasst die Logopädie die Bereiche:

- Stimme

- Sprechen

- Sprache

- Hören

- Schlucken.


Hierbei wird jedoch unterschieden in:

- Mit / ohne kognitive Beeinträchtigung

- Mit / ohne körperliche Beeinträchtigung

- Mit / ohne neurologische Beeinträchtigung

- Angeborene und / oder erworbene Störung

- Kinder / Erwachsene / Senioren


Denn die Art der Störung steuert den Aufbau der Therapie.


Doch wie kommt man zum Beruf „Logopäde“.


Bereits in meiner Kindheit wurde ich im familiären Umfeld mit dem Thema "Sprechen" konfrontiert.


Damals in den 90ern wartete man auf einen Therapieplatz, etwa 2 – 3 Jahre.

Ich fand es spannend, wie Kinder mit Hilfe der Unterstützung sprechen lernten.


Im Alter von 11 Jahren machte ich dann meine eigenen Erfahrungen mit einer Logopädin. Im Rahmen der Therapie lernte ich meine Zunge zu kontrollieren und konnte so sogar die Zahnspange abwenden. Später kam ich wieder über mein Umfeld mit dem Thema Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten in Kontakt und entwickelte selbst Rechenschwierigkeiten.

Als ich nun Ende der 12. Klasse vor der Entscheidung stand, Abitur zu machen oder eine Ausbildung zu beginnen, entschied ich mich für die Ausbildung zur Logopädin.


Nach meiner Ausbildung arbeitete ich in mehreren logopädischen Praxen und entwickelte ein ausgeprägtes Interesse an komplexen Störungsbildern mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen, Verhaltensauffälligkeiten und Störungsbildern im neurologischen Bereich, mit Schwerpunkt Schlucken.


Häufig werde ich nun gefragt, ob das nicht anstrengend und frustrierend sei mit zum Teil „hoffnungslosen“ Fällen zu arbeiten.


Da stellt sich mir jedoch die Frage, wieso hoffnungslos?


Was gibt es schöneres, als Kinder und Familien zu begleitend und den ersten Worten, Handlungen oder Gesten entgegen zu arbeiten?


Was kann erfüllender sein, als wenn ein Autist das erste Mal aktiv den Blickkontakt einsetzt, um mit dir zu kommunizieren oder ein Down-Syndrom-Kind das erste Wort spricht.

Was kann ergreifender sein als ein Patient, der nach einem Schlaganfall und künstlicher Ernährung das erste Mal wieder seinen Kaffee genießen darf?


Das Schöne an meiner Spezialisierung ist, das Miterleben, Teil werden und begleiten.

Irgendwann jedoch werden die Kinder größer, kommen in die Schule und benötigen auch hier Unterstützung.


Wie bringt man einem Kind bei zu lesen, zu schreiben oder zu rechnen?


An diesem Punkt entschied ich mich, zum Bachelorstudium Integrative Lerntherapie,

um für meine Patienten auch im schulischen Kontext, ein kompetenter Ansprechpartner zu bleiben.


Bleibt noch die Entspannung.


Wie ich bereits erwähnte entwickelte ich im Rahmen meiner Schulkarriere ausgeprägte Schwierigkeiten im Rechnen. In der Nachhilfestunde beherrschte ich die Inhalte, doch vor der Klausur war alles wie weggeblasen. Blackout. Die Folge: schlechte Noten, Stress und ein enormer Druck.


Diesen enormen Druck erlebe ich in dieser leistungsorientierten Gesellschaft immer mehr.


Wir müssen zum Klavier, zur Sprachförderung, zur musikalischen Früherziehung, zum Reiten, Tennis, zur Ergotherapie, zur Frühförderstelle, zur Physiotherapie, in den Kindergarten und zur Schule.


Doch wo bleibt hier noch Zeit für sich selbst, Zeit herunter zu kommen oder Zeit mit den Kindern in Kontakt zu sein?


Mit unserem Workshopangebot möchten wir Eltern und Kindern gemeinsam die Chance geben, sich zu entspannen und miteinander Zeit zu verbringen. Wir möchten das Leben, wenn auch nur für ein paar Stunden entschleunigen und den Familien Zeit geben zu entspannen.


Sie sehen also Logopädie, Lerntherapie und Entspannung kann man nicht wirklich trennen, deswegen laufen diese Angebote bei uns Hand in Hand.


Ich hoffe, auch Sie bald einmal, bei einem unserer Angebote begrüßen zu dürfen.

Lisa Stahn

(Logopädin, Integrative Lerntherapeutin (B.A.) in Ausbildung und Praxisinhaberin)

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Hauptstraße 46

73033 Göppingen

07161 5005623

info@sprachsonne.de

AGB

© 2019 Logopädische Praxis Sprachsonne

  • Schwarz Instagram Icon
  • Black Facebook Icon